Wurmfarn

(Dryopteris spp.)
 

Einstufung:  sehr giftig
Giftige Teile:  alle Pflanzenteile
Wirkstoffe:  Thiaminase (Enzym), Filicin, Aspidin
Folgen einer Vergiftung:  Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden

Die Pflanzengattung der Wurmfarne (Dryopteris) gehört zur Familie der Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae). Die mindestens 150 Arten sind vor allem auf der Nordhalbkugel verbreitet. Es existieren auch viele Hybriden, die hauptsächlich im viktorianischen Zeitalter Englands gezüchtet wurden, als Farne für den Gartenbau sehr populär waren.

Die Pflanze enthält das Enzym Thiaminase, Filicin und Aspidine. Im Falle einer Vergiftung kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden mit Durchfall, Sehstörungen, Ohnmachtsanfällen, Herzschwäche und Schädigung der Atmung. Starke Vergiftung ist nur nach mißbräuchlicher Verwendung als Wurmkur zu erwarten. Eine solche Vergiftung kann theoretisch auch zum Tod führen.

Buch zur Giftpflanze: Wurmfarn